Du weißt, dass Reels wichtig sind. Du weißt auch, dass du sie eigentlich regelmäßig veröffentlichen solltest. Aber zwischen Tagesgeschäft, Kund*innen und Team bleibt dafür schlicht keine Zeit. Dann liegt der Gedanke nahe, Reels erstellen zu lassen, von jemandem, der Konzept, Dreh und Schnitt übernimmt.
Genau das ist ein großer Teil meiner Arbeit. Ich produziere Reels für Unternehmen, Gastronomie, Einzelhandel und Events. Zu meinen Referenzkund*innen gehören unter anderem Tollwood und der FC Bayern München. Hier erkläre ich dir, wie der Ablauf aussieht, welcher Aufwand dahintersteckt und was du vorbereiten solltest, damit am Ende Videos entstehen, die zu deiner Marke passen.
Warum sich professionell erstellte Reels lohnen
Reels sind auf Instagram eines der wichtigsten Formate. Laut der Metricool-Auswertung zu den Instagram-Trends 2026 ist die Reichweite pro Beitrag allerdings gesunken, bei Reels sogar um 35 %. Das bedeutet: Die Konkurrenz um Aufmerksamkeit ist größer geworden, und gut gemachte Videos setzen sich eher durch.
Wenn du Reels erstellen lässt, profitierst du von Erfahrung in Bildgestaltung, Dramaturgie und Schnitt. Und du gewinnst Zeit, die du in dein eigentliches Geschäft stecken kannst.
Der Ablauf: So entstehen deine Reels
Jedes Projekt ist ein bisschen anders, aber der Ablauf folgt bei mir meist diesen Schritten:
- Kennenlernen und Briefing: Wir sprechen über dein Unternehmen, deine Zielgruppe und das, was die Reels erreichen sollen.
- Konzept: Ich entwickle Ideen für Formate und Inhalte, von Einblicken hinter die Kulissen über Produktvorstellungen bis zu Event-Impressionen.
- Drehplanung: Wir legen fest, wann und wo gedreht wird, wer vor der Kamera steht und welche Szenen gebraucht werden.
- Dreh vor Ort: Ich komme zu dir. Ich arbeite bei Kund*innen vor Ort und nutze vorhandenes Licht, damit die Atmosphäre echt bleibt.
- Schnitt: Die Reels schneide ich in CapCut, inklusive Untertitel, Musik oder Ton und passendem Tempo.
- Feedback und Freigabe: Du bekommst die Entwürfe und kannst Änderungswünsche äußern.
- Übergabe: Die fertigen Videos erhältst du im passenden Format zum Veröffentlichen.
Welcher Aufwand hinter einem Reel steckt
Ein Reel dauert oft nur 15 bis 60 Sekunden. Der Aufwand dahinter wird trotzdem gerne unterschätzt. Für ein gutes Video braucht es Planung, mehrere Einstellungen, oft verschiedene Perspektiven und einen durchdachten Schnitt.
Faktoren, die den Aufwand bestimmen
- Anzahl der Reels: Mehrere Videos an einem Drehtag sind effizienter als einzelne Termine.
- Komplexität: Ein Impressionen-Reel von einem Event ist anders als ein Video mit Sprecher*in, Skript und mehreren Locations.
- Vorbereitung: Wie viel Konzeptarbeit ist nötig? Gibt es schon klare Vorgaben oder fangen wir bei null an?
- Schnitt und Grafik: Untertitel, Texteinblendungen, Logo, Abstimmung auf ein Corporate Design.
- Feedbackschleifen: Je klarer das Briefing, desto weniger Korrekturen.
Feste Preise nenne ich an dieser Stelle bewusst nicht, weil diese Faktoren von Projekt zu Projekt stark variieren. Nach dem Briefing bekommst du ein individuelles Angebot, das genau auf deinen Bedarf zugeschnitten ist.
Was du brauchst, wenn du Reels erstellen lassen willst
Auch wenn du die Produktion abgibst, kannst du viel dazu beitragen, dass das Ergebnis passt. Diese Punkte solltest du vorbereiten:
- Ein klares Ziel: Mehr Bekanntheit, neue Mitarbeitende, mehr Reservierungen oder Verkäufe?
- Infos zur Zielgruppe: Wen willst du erreichen, und was interessiert diese Menschen?
- Markenrichtlinien: Logo, Schriften, Farben und Tonalität, falls vorhanden.
- Ansprechpartner*in vor Ort: Jemand, der beim Dreh Fragen beantwortet und Türen öffnet.
- Menschen vor der Kamera: Mitarbeitende, die Lust haben mitzumachen, machen Reels lebendig.
- Freigaben und Einverständnisse: Wer gefilmt wird, sollte einverstanden sein. Das betrifft auch Gäste. Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.
Gerade in Restaurants sieht man, wie viel ein gut vorbereiteter Drehtag ausmacht. Wenn die Gerichte zur richtigen Zeit fertig sind und das Team weiß, was passiert, entsteht in kurzer Zeit erstaunlich viel Material.
Reels erstellen lassen oder selbst machen?
Beides hat seine Berechtigung. Viele Unternehmen fahren gut mit einer Mischung: Aufwendigere Reels werden professionell produziert, spontane Inhalte aus dem Alltag entstehen im Team mit dem Smartphone. Das sorgt für Qualität und Authentizität zugleich. Entscheidend ist, dass beide Arten von Inhalten zusammenpassen. Wenn die professionellen Reels einen klaren Stil vorgeben, etwa bei Untertiteln, Schriften und Schnitttempo –, kann sich das Team daran orientieren. So wirkt der Kanal einheitlich, auch wenn die Inhalte aus verschiedenen Quellen stammen.
Wenn dein Team lernen möchte, selbst Reels zu drehen und zu schneiden, sind meine Social-Media-Workshops eine gute Ergänzung. Für die professionelle Produktion findest du alle Infos auf der Seite zur Content-Produktion mit Fotos und Reels.
Was nach der Produktion passiert
Ein fertiges Reel ist erst die halbe Miete. Damit es wirkt, braucht es eine gute Caption mit relevanten Begriffen, einen passenden Veröffentlichungszeitpunkt und aktives Community Management in den ersten Tagen. Laut Metricool entstehen rund 70 % der Views in den ersten 72 Stunden. Plane also Zeit ein, um auf Kommentare zu reagieren. Hilfreich ist außerdem, das Material mehrfach zu nutzen: Ausschnitte aus einem Reel funktionieren oft auch als Story.
Häufige Fragen
Wie viele Reels entstehen an einem Drehtag?
Das hängt vom Konzept ab. Mit guter Planung lassen sich an einem Tag meist mehrere Reels und zusätzlich Fotos produzieren.
Kann ich Änderungswünsche äußern?
Ja. Feedbackschleifen sind fester Bestandteil des Ablaufs. Wie viele es gibt, legen wir im Angebot fest.
Wem gehören die fertigen Videos?
Die Nutzungsrechte werden im Angebot geregelt. So ist klar, wo und wie lange du die Reels verwenden kannst.
Dein Weg zu besseren Reels
Reels erstellen zu lassen, spart Zeit und bringt Qualität in deinen Kanal. Wenn du wissen willst, wie das für dein Unternehmen aussehen kann, schau dir meine Content-Produktion an und melde dich für ein unverbindliches Gespräch.



